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AUTONOMES FAHREN UND DIE ZUKUNFT DER MOBILITÄT

Autonomes Fahren

Autos werden sich schon in wenigen Jahren selbst steuern, darüber sind sich alle einig. Fahrzeughersteller und Zulieferer forschen weltweit intensiv daran, und auch die großen IT-Multis wie Google und Apple sehen das als Chance, ihre angestammten Märkte zu erweitern. Tesla Motors, die Autoschmiede des Milliardärs Elon Musk, ist ganz vorne dabei, wenn es darum geht, Fahrzeuge ohne menschliches Zutun über unsere Straßen zu bewegen.

Doch was bedeutet diese bevorstehende Revolution für die Verkehrsträger der Zukunft, für die vielen davon betroffenen Branchen, für unsere Städte, für die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten werden?

Der Umwelt- und Sozialpsychologe Marco Lalli, Geschäftsführer der sociotrend GmbH, hat die aktuellen technischen Umwälzungen zum Anlass genommen, deren Konsequenzen für unser Zusammenleben weiter zu denken. Das selbstfahrende Automobil wird nicht nur den Fahrer erst entlasten und dann überflüssig machen. Es wird neue Geschäftsmodelle hervorbringen und bislang bewährte verschwinden lassen, es wird bestimmte Verkehrsträger zur Bedeutungslosigkeit verdammen und nicht zuletzt das Gesicht unserer Städte radikal verändern.

In seinem spannenden Aufsatz beschreibt Marco Lalli eine nicht mehr allzu ferne Zukunft und mahnt die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft, sich darauf einzustellen.

Der Aufsatz erscheint am 1. Mai 2016 als eBook im iBook-Store und bei Kindle. Die PDF-Version können Sie hier kostenlos herunterladen.

 

GROSSE STUDIE ZUR FLÜCHTLINGSKRISE

Die sociotrend GmbH hat in Zusammenarbeit mit der ACE-International GmbH (Köln) eine große bundesweit repräsentative Studie zur Flüchtlingskrise durchgeführt. Hierzu wurden 3.006 Personen zwischen dem 4. und dem 25. November 2015 befragt. Die Befragung erfolgte online und umfasst den Zeitraum sowohl vor als auch nach den Anschlägen von Paris.

Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse:

Zwei Drittel der Befragten sind der Meinung "Wir schaffen das nicht!"

Auf die Frage "Angela Merkel sagt zur Flüchtlingskrise immer wieder 'Wir schaffen das!'. Stimmen Sie der Bundeskanzlerin zu oder nicht?" antworteten 64% aller Befragten "Nein, wir schaffen das nicht". Die größte Zuversicht haben hierbei Anhänger der Grünen (noch vor jenen der CDU/CSU). Am wenigsten glauben das Personen, die der AfD nahe stehen.

Wir schaffen das!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bereitschaft, (mehr) Flüchtlinge aufzunehmen, sinkt weiter

Der Trend der letzten Umfragen setzt sich fort. Nur noch eine kleine Minderheit ist für die Aufnahme von mehr Flüchtlingen. Ein Viertel der Befragten ist mit der gegenwärtigen Quote einverstanden. Fast zwei Drittel möchten in Zukunft weniger Flüchtlinge aufnehmen.

Wie viele Flüchtlinge sollen aufgenommen werden?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Krieg und Verfolgung sind für die meisten Befragten legitime Gründe für eine Aufnahme in Deutschland

Krieg und Bürgerkrieg im Heimatland sind für die überwiegende Mehrheit der Befragten Grund genug, um in Deutschland aufgenommen zu werden. Auch die politische und religiöse Verfolgung zählt für eine Mehrheit dazu. Wirtschaftliche Gründe werden dagegen nur von einer sehr kleinen Minderheit akzeptiert.

Gründe für eine Aufnahme in Deutschland

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fast 90% der Befragten haben (zumindest auch) Sorgen und Ängste

Ungeteilte Freude über den Flüchtlingszustrom empfinden nur knapp 7% der Befragten. Gemischte Gefühle hat knapp die Hälfte. Etwa genau so viele Befragte sind beunruhigt oder haben Angst.

Welche Gefühle ruft die Zuwanderungswelle hervor?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Politische Gewalttäter und Integrationsprobleme bereiten die größten Sorgen

Nur ein Drittel der Befragten macht sich Sorgen um den Verlust christlicher Werte und Traditionen. Auch persönliche Nachteile spielen eine untergeordnete Rolle. Man fürchtet v.a. um die Fähigkeit, eine große Anzahl von Flüchtlingen langfristig im Land integrieren zu können. Auch das mögliche Einsickern politischer Gewalttäter beunruhigt die Befragten.

Sorgen und Ängste

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Auswirkungen der Terroranschläge von Paris

Die Terroranschläge von Paris

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schlechte Noten für Frau Merkel

Die Arbeit der Bundeskanzlerin in der Flüchtlingskrise wird über alle Parteien hinweg kritisch gesehen. Sie erhält eine Durchschnittsnote von 3,8 was in etwa einem Ausreichend entspricht. Selbst ihre Parteianhänger bewerten Ihre Arbeit nicht viel besser. Hier kommt sie auf ein Befriedigend. Linke und insbesondere Anhänger der AfD geben ihr die schlechtesten Noten.

Noten für Merkel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den ausführlichen Untersuchungsbericht können Sie hier herunterladen.